08 März, 2013

Frauenfilmtage 2013 am Internationalen Frauentag

Am letzten Tag der Frauenfilmtage gibt es drei Filme: Eröffnet wird der Tag mit „Invisible War“ von Kirby Dick (17h, Filmhaus Spittelberg). Dieser Dokumentarfilm beschäftigt sich mit einem Tabuthema innerhalb der US-Armee: Sexuelle Nötigung und Vergewaltigung durch Kameraden. „UFO in her eyes“ ist ein chinesischer Spielfilm (19h), der auf humorvolle Weise die gesellschaftlichen Umwälzungen im heutigen China zeigt. Abgeschlossen wird das heurige Festival mit "Prinzessin" (D, 2005).
Am 7. März waren gleich zwei tolle Filme zu sehen: „All is well“ ist die harte, genau erzählte Geschichte von zwei jungen angolanischen Migrantinnen in Portugal. Im großartigen Dokumentarfilm „Forbidden Voices“ portraitiert die Schweizer Regisseurin Barbara Miller drei Bloggerinnen aus Kuba, China und dem Iran. Ein sensibler, einfühlsamer Film, der diese mutigen Journalistinnen in ihrem Kampf für freie Meinungsäußerung zeigt. Yoani Sanchez aus Kuba durfte übrigens nach rund 20 erfolglosen Anträgen für 80 Tage aus Kuba ausreisen und befindet sich zurzeit in Europa, Barbara Miller hat sie vor kurzem in Prag getroffen. Zeng Jinyan hält sich nach Jahren des Hausarrests in Hongkong auf und Farnaz Seifi lebt im deutschen Exil. „Mich hat am meisten der Mut und das Durchhaltevermögen der Bloggerinnen beeindruckt“, sagt Barbara Miller nach mehr als 5 Jahren Arbeit an "Forbidden Voices". Das kann man ihnen zum internationalen Frauentag nur weiterhin wünschen!

Links:
www.frauenfilmtage.at
www.forbiddenvoices.net
http://www.desdecuba.com/generaciony
www.forbiddenvoices.net
http://zengjinyan.wordpress.com
http://twitter.com/zengjinyan