Von 3. bis 5. Juli 2026 steigt das Bluegrass Festival Rotterdam am Noordplein. Live sind unter anderem zu hören: die aus Kanada stammenden Horsebath oder das Frauenquartett Della Mae aus Boston. Ein besonderer Auftritt wird sicherlicher jener der Hackensaw Boys (4.7.), die beim Gig in Chicago mit ihrer Mischung aus Bluegrass, Folk und Punk zu überzeugen wussten. Die Jungs aus den U.S.A. sind mit einem neuen Live-Album in Rotterdam zu Gast, das bei einer Tour in den Niederlanden aufgezeichnet worden ist. Außerdem darf man sich auf MusikerInnen wie Emily Nenni (3.7.), Jonny Fritz (4.7.), Kaia Kater (4.7.), Hillary Klug (5.7.) und viele andere Artists mehr freuen:
Das Festival in Rotterdam ist nicht nur für Bluegrass-Puristen ein Anziehungspunkt, auch Americana, Folk und über Genregrenzen hinweg agierende Artists haben hier Platz, etwa: Emily Nenni ist eine Country-Sängerin und Songwriterin, die für ihren modernen Honky-Tonk-Sound bekannt ist, der Einflüsse aus klassischem Country, Soul und Rock'n'Roll vereint. Sie ist in Kalifornien aufgewachsen und im Alter von 21 Jahren nach Nashville gezogen. Hier eine Kostprobe, das jüngste Video von Emily Nenni:
(jm/Foto: Archiv kaiakater)
(EN)
From July 3rd to 5th, 2026, the Bluegrass Festival Rotterdam will take place at Noordplein. Among the live acts are the Canadian band Horsebath and the all-female quartet Della Mae from Boston. A highlight will undoubtedly be the performance by the Hackensaw Boys (July 4th), who impressed audiences in Chicago with their blend of bluegrass, folk, and punk. The band from the USA will be in Rotterdam with a new live album recorded during a tour in the Netherlands. Other artists to look forward to include Emily Nenni (July 3rd), Jonny Fritz (July 4th), Kaia Kater (July 4th), Hillary Klug (July 5th), and many more.
The Rotterdam festival isn't just a draw for bluegrass purists; it also caters to Americana, folk, and artists who transcend genre boundaries. For example, Emily Nenni is a country singer and songwriter known for her modern honky-tonk sound, which blends influences from classic country, soul, and rock 'n' roll. She grew up in California and moved to Nashville at the age of 21. Here's a taste of her latest video:
Dass Charlie Risso Klasse ist, haben wir an dieser Stelle bereits gewürdigt: die Musikerin aus Italien legt mit dem Album „Rituals“ einen weiteren Beweis ihres Könnens vor. Düstere, psychedelische Lieder, die sich mit wabbernden Gitarren und eindringlicher Stimme unnachgiebig in die Gehörgänge schrauben. Etwa das Titelstück, siehe Video unten. Risso stammt aus Genua und ist ab 23. April auf Europa-Tour, andere Worte für: Album des Monats. Klare Empfehlung, das Album wird am 9. April in Genua präsentiert:
Anna Mabo legt mit „Mittelschwere Ekstase“ ein in vieler Hinsicht buntes Album: sowohl die Grafik als auch die 14 Songs sind ein wild wuchernder Blumenstrauß. Mit üblichen Hörgewohnheiten im Bereich Pop wird musikalisch auch immer wieder gebrochen: „Optimist“ beginnt nur mit Perkussion, bevor eine Gitarre eingefaded wird und erst nach einem weiteren Break die Band einsetzt. Textlich (Zitat aus „unbegrenztes jetzt“: „Ich bau dir ein Ausziehsofa in mein Herz hinein“) ist Mabo sowieso eine Wundertüte („Du hast lange nicht mehr gelacht, aber fast“) und so ist Mabo ein abwechlungsreiches, lobenswertes Album gelungen, auf dem auch mal ein O-Ton aus einer Radiosendung über ein Atomkraftwerk zu hören ist.
Ab 17. April 2026 läuft in Wien das Salam Music & Arts Festival, das von Katrin Pröll geleitet wird, Gastkurator ist heuer der aus Tunesien stammende Musikarbeiter Mohamed Ben Saïd. Wie immer bei diesem Festival stehen neue und etablierte Bands nebeneinander: etwa die arabische Indie-Pop-Sängerin Yasmine Hamdan (23.4., flex) oder die Tuareg-Band Tinariwen (25.4., Arena). Weiters: das Labess Trio (17.4., Porgy & Bess) aus Algerien oder das in Europa und Syrien verortete Duo Shkoon (22.4., flucc), das musikalisch in Richtung Elektronik abbiegt. Die Oud-Spielerin und Sängerin Avin Ahmadi stellt im Rahmen des Festivals (21.4., Sargfabrik) ihre Debüt-EP „Liminal“ vor. Mit ihrer EP „Qasr“ präsentiert Sheherazaad ein eindringliches Werk über Herkunft, Entfremdung und Selbstermächtigung. „Qasr“ entfaltet südasiatische Vokalimprovisation in Verbindung mit mikrotonaler Melancholie und experimenteller Reduktion. Sheherazaad verhandelt darin, was es bedeutet, zwischen Kulturen zu leben und somit in Bewegung zu bleiben. Die Stücke der EP sind bei ihrem Auftritt im Rahmen des Festivals bestimmt zu hören. Neben den Konzerten gibt es auch heuer wieder Ausstellungen, Jam Sessions, Artist Talks, Listening Session mit dem Gastkurator Mohamed Ben Saïd sowie Formate, die zwischen Musik, Film, Poesie und Kulinarik angesiedelt sind. Tipp: Am besten mit allen Sinnen eintauchen!
Am 19.5. tritt Patti Smith im Rahmen der Wiener Festwochen nach Wien. Ihre künstlerische Wucht als Rockstar und Autorin, ihr politisches Bewusstsein, ihre Hymnen und ihre kompromisslose Sprache haben sie zu einer Ikone gemacht. Zahlreiche Kollaborationen und Freundschaften (z.B. Christoph Schlingensief) verbinden sie mit den prägendsten Künstler:innen ihrer Generation. Nur einer der vielen Gründe, warum die „Godmother of Punk“ unbedingt in den Olymp der Republic of Gods gehört und ihr neben dem Arena-Konzert und der feierlichen Festwochen Eröffnung ein weiterer Abend gewidmet ist. Für diesen bekommt Patti Smith eine Carte Blanche. So nah kommt man Smith selten – hingehen!
Und gleich ein Blick auf die nächsten Tage, Wochen und Monate: noch bis 7. April 2026 zeigt das Filmarchiv ein Tribute to Jerry Lewis.
Im Sommer geht wieder das Festival Wellenklänge (10.-25.7.2026) über die Seebühne in Lunz am See.
Und von 3. bis 5. Juli 2026 steigt das Bluegrass Festival Rotterdam am Noordplein. Live sind unter anderem zu hören: die aus Kanada stammenden Horsebath. Ein besonderer Auftritt wird sicherlicher jener der Hackensaw Boys (4.7.), die ja schon in Chicago mit ihrer Mischung aus Bluegrass, Folk und Punk zu überzeugen wussten. Die Jungs aus den U.S.A. sind mit einem neuen Live-Album in Rotterdam zu Gast, das bei einer Tour in den Niederlanden aufgezeichnet worden ist. Außerdem darf man sich auf MusikerInnen wie Emily Nenni (3.7.), Jonny Fritz (4.7.), Kaia Kater (4.7.), Hillary Klug (5.7.) und viele andere Artists mehr freuen:
Hillary Klug stammt aus Tennessee, sie glänzt als Geigerin und als Tänzerin. In Nashville hat sie viel Erfahrung als Straßenmusikerin gesammelt. Auftritte in aller Welt und Zusammenarbeiten mit Rhonda Vincent und Dom Flemons gab es auch schon. Wir werden über das Konzert von Hillary Klug und die weiteren Gigs berichten – hier eine Kostprobe, Jonny Fritz mit „Hot Chicken Condos“:
(jm, Fotos: Margot Luciarte)
Anna Mabo: „Mittelschwere Ekstase“ (8/10)
Charlie Risso: „Rituals“ (10/10)
Live:
09.04.2026: Charlie Risso, teatro de la tosse, Piazza Renato Negri, 6 – 16123 Genoa
15.04.2026: Manjana, Sargfabrik, Goldschlagstraße 149, 1140 Wien, 19:30h, sargfabrik.at
17.04. – 26.04.2026: Salam Music & Arts Festival: verschiedene Locations, Tickets, Programm Salam Music
21.04.2026: Avin Ahmadi, Sargfabrik, Goldschlagstraße 149, 1140 Wien, 19:30h (im Rahmen von Salam Music & Arts Festival) sargfabrik.at
ab 23.04.2026: Charlie Risso DE/AT-Tour 2026:
23.4. Grevenbroich | Kaffee Kultus (DE)
24.4. Saarbrücken | Terminus (DE)
30.4. Wien | Haus der Musik (AT)
02.5. Berlin | Zimmer16 (DE)
03.5. Hamburg | Stellwerk (DE)
08.5. Magdeburg | Volksbad Buckau (DE)
23.04.2026: Mick Harvey & Amanda Acevedo: Akzent Theater, Theresianumgasse 18, 1040 Wien, 20h, Karten
Karten
19.05.2026: Patti Smith, Akzent Theater, Theresianumgasse 18, 1040 Wien, 20h, Info
Info
03.07. – 05.07.2026: Rotterdam Bluegrass Festival, Noordplein, Rotterdam:
Programm
10.07. - 25.07.2026: „Wellenklänge“, Lunz am See
Programm
Neulich in Prag: Jake & Rambling Blade aus Finnland überraschen mit ihrem tollen Bluegrass-Album, hier gibt’s ein Video der Newcomer-Band, die demnächst wohl in Europa touren wird:
Das ist bereits fix für die schwedische Gruppe New Valley String Band, die musikalisch Americana mit Skandinavien verknüpft. Hier ein Video des Trios, live übrigens beim Aarschots Bluegrass Folk Festival, das am 20. und 21. Juni 2026 in Belgien stattfinden wird:
Wer sich mit älteren Aufnahmen im Bereich Americana beschäftigen möchte und beständig überrascht werden möchte, sollte sich Henry's Old Country Store anhören. Hier eine aktuelle Sendung von Radio-DJ Heinrich Heine, in der Bluegrass aus Europa präsentiert wird: Link
Im DOX in Prag gibt es aktuell gleich mehrere tolle Ausstellungen zu sehen, zum Beispiel „Hit By News“, die Druckgrafik und Fotos aus dem Medien-Kontext präsentiert. Etwa ein Bild von (Raymond Cauchetier), das Jean Seberg als Zeitungsverkäuferin, gemeinsam mit Jean-Paul Belmondo, in Godards Film „Außer Atem“ zeigt. Die traditionelle „Informationsindustrie“ wurde durch die Erfindung erschwinglicher Druckpressen und des Papiers im 19. Jahrhundert völlig auf den Kopf gestellt. Bücher, Zeitungen und Zeitschriften – zuvor in kleinen Auflagen produziert und ein teures Privileg der intellektuellen „glücklichen Wenigen“ – entwickelten sich rasch zu einem populären, weit verbreiteten gesellschaftlichen Phänomen. Parallel zum Verlagsboom wuchs die Werbebranche, und neu entstandene Berufe – Grafikdesigner, Journalist, Reporter, Redakteur, Fotograf, Drucker, Lithograf usw. – waren alle an der Produktion einer „zweiten Ebene der Realität“ (Jean Baudrillard) beteiligt, die auf Papier gedruckt und in die Kaffeehäuser sowie in die Häuser der schnell wachsenden Mittelschicht geliefert wurde.„Hit By News“ ist noch bis 26. August in Prag zu sehen.
Für folkige Klänge werden Will Orchard & Jess Kerber am 17. März 2026 im Haus der Musik in Wien sorgen: Das Duo aus Nashville bietet starkes, feinsinniges Songwriting, die jeweiligen Debütalben der beiden werden von der Kritik gelobt, man darf gespannt sein:
Live:
17.3.2026: Will Orchard & Jess Kerber, Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien, 20h, Ticketinfo
22.3.2026: „Charlie Chaplin: Der Zirkus“ - Stummfilm-Vorführung mit Akkordeon-Live-Musik (mit Franziska Hatz, Richie Winkler, Tino Klissenbauer), Zehnerhaus, Hauptplatz 10, Bad Radkersburg, 17h
Konzerte von Jake & Rambling Blade: Link
20.-21.6.2026: Aarschots Bluegrass Folk Festival, Belgien, Link
„Hit By News“ - Ausstellung noch bis 26.8.2026 im DOX (Prag): Link
Zum 27. Mal findet heuer das Internationale Akkordeonfestival statt. Das einst von Friedl Preisl mitbegründete Event hat sich längst von Wien aus in die Bundesländer verbreitet: dieses Mal gibt es Akkordeonmusik also auch in Niederösterreich zu hören.
Eröffnet wird das Festival am 21. Februar 2026 an einer ungewöhnlichen Spielstätte: in der Evangelischen Kirche in der Lindengasse treten das Tango Orchester und VITa MusicA auf und bringen Musik aus Südamerika zum Erklingen. Baila!
Dass Otto Lechner beim Akkordeonfestival zu hören ist, versteht sich von selbst: schon am 24. Februar hievt er mit einem Wegbegleiter, Arnaud Méthivier, das Projekt Arnotto auf die Bühne der Wiener Hofburgkapelle (17h und 19h). Der Großmeister des Akkordeons ist auch am 5. März 2026 beim John Lennon Tribute im Porgy & Bess dabei, an dem u.a. Ramona Kasheer mitwirkt.
Stummfilme, Attwenger und Dobrek
Wie jedes Jahr gibt es auch dieses Mal Live-Vertonungen von Stummfilmen im Filmcasino, etwa von Hatz/Winkler/Klissenbauer am 8. März als Matinee zum Chaplin-Film „Der Zirkus“. Und auch am 22. Februar sind Komödien von Chaplin zu sehen, dazu werden Folksmilch live aufspielen.
Am 13. März treten alte, gern gesehene Bekannte des Akkordeonfestivals auf: Attwenger im Schutzhaus Zukunft. Die Abschlussgala in Wien bestreitet am Tag danach (14. März, Stadtsaal) ein Musiker, der seit Ausgabe Nummer 1 in jedem Jahr mit dabei ist: Krzysztof Dobrek. Er ist in all den Jahren in unterschiedlichsten Formationen auf Bühnen gestiegen, unter anderem natürlich mit Dobrek Bistro. Dieses Mal hat sich Dobrek, der einst in Wien auch auf der Kärtnerstraße als Straßenmusiker aufgetreten ist, diverse Gäste eingeladen. Man darf auf das von Lisa Reimitz und Franziska Hatz kuratierte Festival gespannt sein! (jpl, Foto: Tiago Lima)
21.2. - 14.3.2026
27. Internationales Akkordeonfestival
Diverse Locations, Programm und Tickets: http://www.akkordeonfestival.at
Die britische Songwriterin Lande Hekt überzeugt mit ihrem neuen Album „Lucky Now“, das von glockenhellen Gitarren und der klaren Stimme der Sängerin getragen wird. Die Songs haben Ohrwurm-Potenzial und kaum ist man am Ende angelangt, klickt man sich erneut durch (früher war das die in Reviews oft beschworene Replay-Taste). Das Album ist ein sehr persönliches Werk und verhandelt Themen wie queere Identität, Politik und Hoffnung. Der in der Presseinfo erwähnte Querverweis auf The Sundays stimmt absolut, Hekt sagt selbst über ihr gelungenes Album: „Ich habe versucht, weniger darüber nachzudenken, wie die Dinge ankommen, und einfach Lieder zu schreiben, die mir das Gefühl geben, mit mir selbst und meinen Werten verbunden zu sein.“ Ein schöner Gedanke zum Album des Monats.
Ab 31.1.2026 ist das norwegische Folk-Americana-Duo Darling West auf Tour durch Europa und macht am 15. Februar in Wien Station – und zwar im Haus der Musik, hingehen:
Ganz in der Nähe vom Haus der Musik: Das Filmarchiv zeigt im Metro-Kino aktuell eine Musik-Retrospektive: Es laufen Filme, in denen der vor zehn Jahren verstorbene David Bowie mitspielt. Etwa „Labyrinth“ (am 1.2.2026), dessen Plot an den „Zauberer von Oz“ erinnert.
Das Debüt-Album von Nana Falkner versammelt persönliche Songs, die zuweilen wie Tagebuch-Einträge bzw. wie Skizzen daher kommen. Thematisch zuweilen brisant: Patriachat, Frauenrechte. Live am 7.2.2026 in der Sargfabrik:
Zum 27. Mal: das einst von Friedl Preisl begründete Internationale Akkordeonfestival (21.02. bis 15.03.2026). Neben heimischen Stars – von Alma, Attwenger und Dobrek bis Otto Lechner – sind natürlich wieder internationale Gäste zu erwarten, aus Brasilien und Finnland genauso wie aus Frankreich und Rumänien. Das Akkordeonfestival ist heuer auch in Niederösterreich, der Steiermark, Oberösterreich und Kärnten zu Gast – bald auch in Ihrer Stadt! (jpl)
Nana Falkner: „Selbstgespräche“ (8/10)
Lande Hekt: „Lucky Now“ (9/10)
Live:
31.01.2026: Naked Lunch, Salzburg, ARGEkultur
31.01.2026: Herald K, Cafe Korb, 19:30h
31.01.2026: The Old Fellows, Mickey Finns Irish Pub, Ungarg. 67, 1030 Wien
06.02.2026: Christian Masser, support: The Wichita, Kulturcafe Henriette, Staudingergasse 10, 1200 Wien, 19:30h
07.02.2026: Nana Falkner, Album-Präsentation, Sargfabrik, Goldschlagstraße 169, 1130 Wien, 19:30h
09.02.2026: Max Nagl, Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien, 20:30h
15.02.2026: Darling West, Haus der Musik, 19:30h
14.02.2026: Béla Fleck, Edmar Castañeda & Antonio Sánchez Trio, Festspielhaus, Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten, (Foto: Shervin Lainez), 19:30h
18.02.2026: Son Of The Velvet Rat, München, Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt
20.02.2026: Thomas Andreas Beck, Lyrik-Performance, Weikersdorf, Erstes Weikersdorfer Wohnraumtheater, Blätterstraße 63, 2722 Weikersdorf, 19:30h, http://www.thomasandreasbeck.at
21.02. - 15.03.2026: Internationale Akkordeonfestival, http://www.akkordeonfestival.at
Bis 18. Jänner 2026 zeigen Martin Gruber und das aktionstheater ensemble „SPEED (kills content)“ im Theater am Werk im Kabelwerk (Wien).
Dazu sagt Regisseur Martin Gruber: „Kriegsbedrohungen, Klimakrise, ein um sich greifender Turbokapitalismus erhitzt zudem die Temperatur der Performance. Vor dieser Drohkulisse widmen wir uns nun in „SPEED“ den individuellen Nöten und Sehsüchten des Einzelnen. Scheint doch für einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung der schiere Überlebenskampf – Stichwort Teuerung – jegliches Nachdenken über eine gerechte und freie Gesellschaft in einer lebenswerten Umwelt zu verdrängen. Und was hat da noch Platz in unserem ganz privaten Kosmos?“ (jpl, Foto: Stefan Grdic)
„SPEED (kills content)“ - Uraufführung von Martin Gruber und aktionstheater ensemble (in Kooperation mit Spielboden Dornbirn und Theater am Werk)
Termine: Di. 13., Do. 15., Fr. 16., Sa. 17. sowie So. 18. Jänner 19:30 Uhr
>> www.aktionstheater.at