04 Juli, 2013

Zweite CD von Pabst „Full Of Light“ (VÖ: 19.07.2013)

Zweite CD, Pabst. „Full Of Light“ ist auf den ersten Blick keine fröhliche CD. „Full Of Light“ ist tiefgründig. So geht es im titelgebenden Stück „um das Loslassen der liebsten Dinge, die man im Leben hat“, sagt der Gitarrist Daniel Pabst: Ein Grundthema der neuen Pabst-CD sind die „Schwierigkeiten mit dem Abschiednehmen.“  Ja, es geht auch ums Sterben. Auch Liebesbeziehungen kommen in den Liedern natürlich vor. „Manchmal weiß man aber gar nicht, ob es um Liebe oder um etwas anderes geht“, so Pabst. Wie geht man mit Abschieden um? „Vielleicht bin ich ein sentimentaler Typ und die Musik ist ein gutes Ventil, um mögliche Antworten zu formulieren“, sagt Pabst. Dennoch: Pessimismus macht sich nicht breit, Optimismus ist eine inhaltliche Konstante dieser CD. „I’m going to a room full of light“, heißt es im Titelstück.
Die erste Pabst-CD war freien, jazzigen Liedstrukturen zugetan, „Full Of Light“ orientiert sich an klassischem Songwriting. Pabst hat seine ästhetischen Vorstellungen von Musik unter Mithilfe der Multiinstrumentalisten Thomas Tannenberger und David Schweighart umgesetzt. So ist „Full Of Light“ eine hintergründige, raffinierte CD, auf der die mitwirkenden Musiker Freiräume bekommen haben. „Ich habe dieses Mal mein Songmaterial geöffnet“, sagt Daniel Pabst, die Handschrift der Mitmusiker ist klar zu hören – auf „Full Of Light“ gibt es auch Synthie-Flächen und ein Glockenspiel.
Die Stücke auf „Full Of Light“ liefern keine endgültigen Antworten. Aber sie nehmen den Hörer mit auf eine kleine Reise – und lassen ihn (vielleicht) verändert zurück.


>> www.danielpabst.at